Sonntag, 8. Juli 2018

Sage mir, was du liest: »Hex« von Thomas Olde Heuvelt

Klappentext: Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...



Die Grundidee der Geschichte, die der Klappentext vermittelt, sprach mich sofort an.
Zwei Aspekte hielten mich allerdings lange Zeit davon ab, zum Buch zu greifen. Wie die treuen Leser meines Blogs wissen, mag ich einfach keine (ok, mit ganz wenigen Ausnahmen) Geschichten mehr, die in den USA spielen. Vor allem dann nicht, wenn sie von europäischen Autoren stammen.
Das Zweite war tatsächlich die Vielzahl an schlechten Kritiken.

Letzteres ist aber oft auch ein Grund für mich dann doch zum Werk zu greifen (ich fühle mich da irgendwie provoziert) und so habe ich »Hex« endlich gelesen und ...

Freitag, 15. Juni 2018

Sage mir, was du liest: "Calamity (Die Rächer, Band 3)" von Brandon Sanderson

Klappentext: Der unvergessliche Höhepunkt von Brandon Sandersons Steelheart-Trilogie!

Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen …


Spoilerfrei, für alle die, die noch am Überlegen sind, mit der Reihe zu beginnen und sich die Frage stellen: Lohnt es sich?

Ja!

Das Finale steht den vorhergegangenen Teilen in nichts nach.

Wer es jetzt noch etwas detaillierter möchte, (liest vielleicht meine Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2) und/oder klickt auf:

Mittwoch, 6. Juni 2018

Sage mir, was du liest: "Dark Souls-Horrorthriller" von Thomas Finn

Klappentext:

"Die Archäologin Jessika Raapke ist eben erst mit ihrer Adoptivtochter Leonie nach Hameln gezogen, als man sie bittet, einen unheimlichen Vorfall in der alten Kirche zu untersuchen: Bei Bauarbeiten wurde ein verborgener Sarkophag beschädigt, kurz darauf tötet ein riesiger Rattenschwarm einen der Arbeiter. Jessika findet an dem Sarkophag, der vollkommen leer ist, eine halb zerstörte lateinische Bannschrift mit einem Hinweis auf den sagenumwobenen Rattenfänger. Während Jessika den historischen Hintergründen der Sage um den Rattenfänger von Hameln auf den Grund geht, ereignen sich überall in Hameln unheimliche Rattenübergriffe. Dann ist Leonie plötzlich verschwunden …"


Bereits mit »Darkwood« und »Weißer Schrecken« konnte mich Thomas Finn ziemlich begeistern. (»Schwarze Tränen« ist auch cool, gehört aber einem anderen Genre an.)
Finn bewies gerade mit »Weißer Schrecken«, dass deutsche Autoren guten Horror/Mystery können. Und dass es durchaus reizvoll ist, sich deutscher/europäischer Mythen anzunehmen, um eine spannende und unterhaltsame Schauermähr zu erzählen.

Nun also die Sage um den »Rattenfänger von Hameln«. Ist das Horror?