Donnerstag, 11. Oktober 2018

"Apachengold am Pulverfluss" oder "Wieso schreiben Sie eigentlich (gerade das)?"

Eine Standardfrage, die man Autoren immer wieder stellt, lautet: Wieso haben Sie eigentlich angefangen zu Schreiben?

Eine Antwort, die oft gegeben wird, lautet: »Ich wollte einfach das schreiben, was ich gerne selber lesen würde.«


Irgendwie fand ich die immer etwas platt, bis ich angefangen habe, über die Entstehungsgeschichte und den weiteren Werdegang meiner Serie »Nighthunter« nachzudenken. (Ja, es wird eine Serie! Momentan bin ich an Teil 2 dran, Teil 3 ist grob geplottet ...)

Da fiel mir auf, dass das doch tatsächlich voll und ganz auf mich zutrifft.

Freitag, 28. September 2018

Sage mir, was du liest: »Eine Versammlung von Krähen« von Brian Keene

Klappentext:

Brinkley Springs ist eine ruhige, kleine Stadt. Einige sagen, die Stadt liege im Sterben ... Sie wissen nicht, wie recht sie haben!

Fünf geheimnisvolle Geschöpfe statten Brinkley Springs einen Besuch ab. Vor Jahrhunderten wurden sie aus den Schatten geboren, einzig, um zu zerstören ... zu töten ... zu fressen. Sie bringen Terror und Blutvergießen.

In dieser Nacht wird die Stadt nicht länger still sein. Schreie werden durch die Finsternis hallen. Aber wird sie noch irgendwer hören können?

Nichts lebt für immer ... außer das Böse.



Ich finde es wirklich schwer, guten (in meinen Augen guten!) Horror auf dem Buchmarkt zu finden.
Mein erklärtes Ziel bevorzugt deutschen (oder zumindest ost/europäischen) Autoren eine Chance zu geben, ist gerade bei diesem Genre kaum zu erreichen.
Wenn es denn schon europäische Autoren sind, dann spielen die meisten Storys von denen doch in den USA oder Kanada.

So bleibt mir im Bereich Horror also oft nichts weiter übrig, als dann doch gleich zu den angloamerikanischen Originalen zu greifen. In erster Linie ist mein Leseverhalten sicherlich eine totalen Übersättigung geschuldet, weshalb ich mich sehr freute, Brian Keene zu entdecken.

Der soll lt. Wikipedia in Deutschland noch nicht so bekannt sein.

Warum ich zu »Eine Versammlung von Krähen« gegriffen habe, weiß ich nicht.

Meine Meinung?

Dienstag, 25. September 2018

Autorendasein: "Nachtjäger – vom Schreibkurs zur Horror-Western-Serie."

Alles begann damit, dass ich auf Grund äußerer Lebensumstände knapp 6 Monate nicht zum Schreiben kam.
(Gut, ich hätte auch sagen können, stell dich nicht so an, du wolltest das professionell machen, andere gehen in so einer Situation auch weiter arbeiten ... blablabla ... hab ich nicht!)
Als sich unser Leben wieder soweit sortiert hatte, dass ich mit dem Schreiben weitermachen konnte, wollte, sollte ...

Stellte sich zunächst ein neurologisches/psychologisches Problem dazwischen:

Das menschliche Gehirn benötigt ca. 6 – 8 Wochen, um etablierte Verknüpfungen aufzulösen und neue zu schaffen.
Sprich: Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern, dauert bis zu 2 Monaten. Ich kann das bestätigen! Als ich mit dem Joggen angefangen habe, dauerte es 8 Wochen, bis ich den Punkt erreicht hatte, nicht jeden Morgen gegen tausend Ausreden anzukämpfen, um loszulaufen zu können.
Übrigens scheitern die meisten Neujahrsvorhaben und Diäten genau daran. Die Leute halten die 2 Monate nicht durch.

Mein Hirn war jetzt also seit 6 Monaten gewöhnt, im Tagesablauf keine Routine zum Schreiben zu haben.
Dennoch war ich wild entschlossen.


Ich schrieb auf Zetteln, in Notizbücher und in meinem geliebten Papyrus. Ideen, Plotskizzen, Figurenentwürfe gab es genug.
Viele davon hatten auch ihren Platz in »Vakkerville«. Eine Bonusstory, die vor der Trilogie spielt, eine indirekte Fortsetzung Jahre später ... alles toll, nur alles hatte einen gewaltigen Haken.