Dienstag, 16. Oktober 2018

Sage mir, was du liest: "Three Oaks" von Dan Adams

Klappentext:

Colorado, Winter 1879. Der junge Arzt Allan Kerrish ist auf der Flucht vor den Männern von Senator Cahill. Auf seinem Weg durch die verschneite Landschaft rettet er Catherine Archer das Leben. Ihr Mann wurde ermordet, und die Täter sind mit der Besitzurkunde für die Archer-Goldmine über alle Berge. Der Doktor und die Witwe landen in dem trostlosen Goldgräbernest Three Oaks - einem gesetzlosen Ort, in dem allein das Recht des Stärkeren zählt.

Ein modern geschriebener Western, spannende und fesselnde Story, dichte Atmosphäre, hervorragend recherchiert. »Wild-West-Feeling« garantiert!

Das eBook enthält alle 6 Folgen der gleichnamigen eBook-Serie und entspricht mehr als 600 Buchseiten!


THREE OAKS ist ein heruntergekommenes Minenstädtchen irgendwo in den Bergen der Vereinigten Staaten im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Zeiten des Goldrauschs sind längst vorbei. Nur noch wenige Minenarbeiter und Goldwäscher suchen nach den letzten Resten vom großen Traum. Große Teile der Stadt sind verlassen und zerfallen.

Hier landet der menschenfreundliche Arzt Allan Kerrish auf der Flucht vor den Häschern eines mächtigen Senators im fernen Santa Fe. Er tritt die Stelle des verstorbenen Arztes an und der Leser weiß bereits: Aus seinem Vorhaben, sich aus allem herauszuhalten, wird nichts.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

"Apachengold am Pulverfluss" oder "Wieso schreiben Sie eigentlich (gerade das)?"

Eine Standardfrage, die man Autoren immer wieder stellt, lautet: Wieso haben Sie eigentlich angefangen zu Schreiben?

Eine Antwort, die oft gegeben wird, lautet: »Ich wollte einfach das schreiben, was ich gerne selber lesen würde.«


Irgendwie fand ich die immer etwas platt, bis ich angefangen habe, über die Entstehungsgeschichte und den weiteren Werdegang meiner Serie »Nighthunter« nachzudenken. (Ja, es wird eine Serie! Momentan bin ich an Teil 2 dran, Teil 3 ist grob geplottet ...)

Da fiel mir auf, dass das doch tatsächlich voll und ganz auf mich zutrifft.

Freitag, 28. September 2018

Sage mir, was du liest: »Eine Versammlung von Krähen« von Brian Keene

Klappentext:

Brinkley Springs ist eine ruhige, kleine Stadt. Einige sagen, die Stadt liege im Sterben ... Sie wissen nicht, wie recht sie haben!

Fünf geheimnisvolle Geschöpfe statten Brinkley Springs einen Besuch ab. Vor Jahrhunderten wurden sie aus den Schatten geboren, einzig, um zu zerstören ... zu töten ... zu fressen. Sie bringen Terror und Blutvergießen.

In dieser Nacht wird die Stadt nicht länger still sein. Schreie werden durch die Finsternis hallen. Aber wird sie noch irgendwer hören können?

Nichts lebt für immer ... außer das Böse.



Ich finde es wirklich schwer, guten (in meinen Augen guten!) Horror auf dem Buchmarkt zu finden.
Mein erklärtes Ziel bevorzugt deutschen (oder zumindest ost/europäischen) Autoren eine Chance zu geben, ist gerade bei diesem Genre kaum zu erreichen.
Wenn es denn schon europäische Autoren sind, dann spielen die meisten Storys von denen doch in den USA oder Kanada.

So bleibt mir im Bereich Horror also oft nichts weiter übrig, als dann doch gleich zu den angloamerikanischen Originalen zu greifen. In erster Linie ist mein Leseverhalten sicherlich eine totalen Übersättigung geschuldet, weshalb ich mich sehr freute, Brian Keene zu entdecken.

Der soll lt. Wikipedia in Deutschland noch nicht so bekannt sein.

Warum ich zu »Eine Versammlung von Krähen« gegriffen habe, weiß ich nicht.

Meine Meinung?

Dienstag, 25. September 2018

Autorendasein: "Nachtjäger – vom Schreibkurs zur Horror-Western-Serie."

Alles begann damit, dass ich auf Grund äußerer Lebensumstände knapp 6 Monate nicht zum Schreiben kam.
(Gut, ich hätte auch sagen können, stell dich nicht so an, du wolltest das professionell machen, andere gehen in so einer Situation auch weiter arbeiten ... blablabla ... hab ich nicht!)
Als sich unser Leben wieder soweit sortiert hatte, dass ich mit dem Schreiben weitermachen konnte, wollte, sollte ...

Stellte sich zunächst ein neurologisches/psychologisches Problem dazwischen:

Das menschliche Gehirn benötigt ca. 6 – 8 Wochen, um etablierte Verknüpfungen aufzulösen und neue zu schaffen.
Sprich: Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern, dauert bis zu 2 Monaten. Ich kann das bestätigen! Als ich mit dem Joggen angefangen habe, dauerte es 8 Wochen, bis ich den Punkt erreicht hatte, nicht jeden Morgen gegen tausend Ausreden anzukämpfen, um loszulaufen zu können.
Übrigens scheitern die meisten Neujahrsvorhaben und Diäten genau daran. Die Leute halten die 2 Monate nicht durch.

Mein Hirn war jetzt also seit 6 Monaten gewöhnt, im Tagesablauf keine Routine zum Schreiben zu haben.
Dennoch war ich wild entschlossen.


Ich schrieb auf Zetteln, in Notizbücher und in meinem geliebten Papyrus. Ideen, Plotskizzen, Figurenentwürfe gab es genug.
Viele davon hatten auch ihren Platz in »Vakkerville«. Eine Bonusstory, die vor der Trilogie spielt, eine indirekte Fortsetzung Jahre später ... alles toll, nur alles hatte einen gewaltigen Haken.

Freitag, 21. September 2018

Sage mir, was du liest: »Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Teil 1 & 2« von Robert McCammon

Klappentext:

»1699 in den Carolina-Kolonien Amerikas …

Die Einwohner von Fount Royal sind überzeugt, dass eine Hexe für die unerklärlichen Tragödien in ihrem Dorf verantwortlich ist. Sie verlangen, dass die schöne Witwe Rachel Howarth vor Gericht gestellt und wegen Hexerei hingerichtet wird.
Der Prozess wird vom reisenden Richter Isaac Woodward mithilfe seines scharfsinnigen jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett geführt.
Matthew glaubt an Rachels Unschuld und muss sich bald dem wahren Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht …

»… eine herausragende Geschichte, fesselnd und voller Spannung …« [Stephen King].«


Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Einerseits hat es mich total gereizt, aber irgendetwas schreckte mich auch immer wieder ab.

Da ich den ersten Band der Geschichte irgendwann als Rezensionsexemplar vom Luzifer-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen hab, konnte ich mich nicht mehr rausreden.

Und habe ich es bereut?

Ganz klar:

Donnerstag, 6. September 2018

Sage mir, was du liest: »Sandman Deluxe: Bd. 4: Über die See zum Himmel« von Neil Gaiman

Klappentext:

»ALBTRÄUME AUS DEM WUNDERLAND
Neil Gaimans SANDMAN zählt zu den bedeutendsten Comic-Werken aller Zeiten. Im Mittelpunkt der ebenso fantastischen wie literarischen Saga steht das Pantheon der Ewigen um den bleichen Traumkönig Dream und seine entzückende Schwester Death.

Während Lord Morpheus im alten England die Hilfe von Lady Constantine benötigt, um ein Familienmitglied vor der blutigen französischen Revolution zu retten, steigt der verzweifelte Orpheus für seine große Liebe in die Unterwelt hinab. Im alten Rom und dem Amerika vergangener Tage erträumen Kaiser die Zukunft, und der große Entdecker Marco Polo verliert sich in einer fremden Wüste. Das Parlament der Krähen kommt zusammen, ein Junge geht auf eine schicksalshafte Jagd, und die moderne New Yorkerin Barbie erlebt mit ungewöhnlichen Freunden ein gefährliches Abenteuer in einem Wunderland, das vom Bösen bedroht wird und dringend eine Prinzessin braucht…
Die edle Neuausgabe des bahnbrechenden Comic-Klassikers und Fantasy-Meilensteins SANDMAN, geschrieben von Superstar Neil Gaiman und gezeichnet von Stan Woch, Bryan Talbot, Jill Thompson, John Watkiss, Colleen Doran und anderen.«



Auf diesen Teil der »Deluxe« Ausgabe des legendären, ja beinahe sagenumwobenen »Sandman« Zyklus habe ich mich sehr gefreut. Immerhin war von vornherein klar, dass die Zeichner gewechselt haben und wer meine bisherigen Betrachtungen zu »Sandman« gelesen hat, weiß, dass ich mit den Zeichnungen so meine Probleme hatte.

Bisher haben mich immer die Storys von Neil Gaiman mehr fasziniert, beschäftigt und unterhalten, als der (in meinen Augen zu Old-School-mäßige) Zeichenstil).

Und wie war jetzt Band 4 »Über die See zum Himmel«, für mich?

Dienstag, 4. September 2018

Sage mir, was du liest: »in abyssum: c23 - Band 3« von Ralph Edenhofer

Klappentext:

»Auf dem Jupiter und seinen Monden versuchen die Mutanten und ihre Verbündeten, der Verfolgung zu entkommen. Doch der Frieden im jovianischen System währt nicht lange. Eine Serie von Anschlägen erschüttert das Protektorat. Alte und neue Feinde drohen, die mühsam aufgebaute neue Heimat zu vernichten.
Auch Kareenas Weg führt zum Jupiter. Um die Verantwortlichen für den Tod ihrer Eltern und ihres Geliebten zur Rechenschaft zu ziehen, muss sie ein weiteres Mal in die Geschicke der Mutantennation eingreifen.
Auf dem Jupitermond Kallisto kommt es zur alles entscheidenden Schlacht. Wer sich behaupten kann und wer in den Abgrund gezogen wird, steht auf Messers Schneide.«



Meine Meinung über den ersten Band und den zweiten Band der Trilogie kann man beim Klick auf den jeweiligen Link nachlesen.

Wie immer stellt sich für mich, und damit hoffentlich für Sie lieber Leser meines Blogs, die Frage:

Lohnt es sich, die gesamte Trilogie zu lesen?

Donnerstag, 23. August 2018

Sage mir, was du liest: »Judas Goat« von Greg F. Gifune

Klappentext:

Seit über zwanzig Jahren hat Lenny Cates nichts mehr von seiner alten College-Flamme Sheena gehört. Ihre Romanze war so stürmisch wie kurz gewesen, und so wundert es ihn ein wenig, als er von ihrem plötzlichen Ableben erfährt und feststellen muss, dass sie ausgerechnet ihm ihr gesamtes Anwesen vererbt hat.
Neugierig darauf, die letzten Tage vor ihrem tragischen Tod aufzuarbeiten, taucht Lenny in Sheenas Leben ein, welches am Ende von Einsamkeit, Depressionen und Experimenten mit Schwarzer Magie gekennzeichnet war.
Schnell muss Lenny feststellen, dass Sheenas Tod etwas Unersättliches und Dämonisches wachgerüttelt hat: eine Wesenheit, so alt wie die Menschheit selbst. Geduldig lauert sie in dieser kleinen Stadt, in der die Schrecken der Vergangenheit niemals vergessen sein werden, wo das Leid ewig währt und nichts so ist, wie es den Anschein hat.


Eigentlich ist dies ja eher eine Rezension über:

Stephan Waldscheidt »Spannung & Suspence«. (Ich lese Waldscheidt ja immer wieder sehr gerne, um eigentlich bekanntes Wissen aufzufrischen und es dann in die Tat umzusetzen.)
Warum?

Montag, 20. August 2018

Sage mir, was du liest: »Joe Shuster: Der Vater der Superhelden« von Julian Voloy und Thomas Campi

Klappentext:

Gemeinsam schufen Autor Jerry Siegel und der Zeichner Joe Shuster in den 1930er-Jahren die Figur Superman und sorgten damit für einen unvergleichlichen Boom an Superhelden. Doch glücklich wurde Shuster mit seiner Schöpfung nicht, wie seine mitreißende Lebensgeschichte zeigt. Der deutsche Autor Julian Voloj und der italienische Zeichner Thomas Campi zeigen eine etwas andere Art des »american way of life«.


New York, 70er Jahre des 20sten Jahrhunderts, ungefähr zu der Zeit, als der erste große »Superman« Film in die Kinos kam, wurde ein älterer Herr von einem Polizisten auf einer Parkbank geweckt und in einem nahegelegenem Diner zum Aufwärmen und Essen eingeladen. Dort erzählt der alte Mann seine Lebensgeschichte.

Er heißt Joe Shuster und ist einer der beiden Erfinder der Figur »Superman«.

Sonntag, 19. August 2018

Hundeleben »Kampfhund und SUV verzichtbare Penisverlängerungen?«

Auf »Spiegel-Online« findet sich ein Artikel über die TV-Reportage »Wie gefährlich sind Kampfhunde«.

Neben dem obligatorischen Verständnis dafür, dass die dokumentierten Fälle, in denen »Kampfhunde« andere Hunde, Kinder oder gar ihre Halter attackiert haben, natürlich schlimm sein, kritisiert der Verfasser u.A.: »Trotzdem lässt die Reportage tendenziös Details aus, die ihre Grundthese - alle Kampfhunde sind gefährlich - schwächen könnte.«

Vielmehr weist er in seinem Artikel darauf hin: »In der Beißstatistik von Hamburg etwa liegt der American Staffordshire Terrier auf Platz neun, vor ihm im Ranking - man muss den Beitrag kurz pausieren, um das lesen zu können - augenscheinlich harmlose Rassen wie der Mexikanische Nackthund und der Pudelpointer, auf Platz eins der Schwedische Lapphund, eine Hütehundrasse.«


Zwar heißt es bereits im Untertitel: »... vernachlässigt den entscheidenden Faktor: die Menschen, die zu den Hunden gehören.«, was erst einmal grundsätzlich auch meine Meinung ist.

Das Problem eines Hundes hängt immer am anderen Ende der Leine! Es ist niemals der Hund.
Allein schon, da er evolutionsbiologisch gar nicht in der Lage ist, mit uns aufrechtgehenden Primaten zu kommunizieren und sich so den Regeln unseres sozialen Zusammenlebens anzupassen. (Ich weiß, dass können auch manche der selbsternannten »Krone der Schöpfung« nicht, dies soll aber hier nicht das Thema sein.)

Freitag, 17. August 2018

Sage mir, was du liest: »Tsukuyumi« von Felix Mertikat u. a.

Klappentext (lt. Amazon. Auf dem Buch selbst steht ein anderer):

Der spannende Comic zur Kickstarter-Sensation erzählt die Ursprungsgeschichten der verschiedenen Fraktionen des komplexen Strategiespiels.

Ganze acht verschiedene Rassen kann der Spieler im Brettspiel-Hit Tsukuyumi kontrollieren. Egal ob die tierischen Boarloards, die Insektoiden Dark Seed, die mechanoide Kampfgruppe 03 oder die supercoolen Cybersamurai – abgefahrene Action ist garantiert.

Diese epische Welt hat eine so komplexe Hintergrundgeschichte, dass Erfinder und Zeichner Felix Mertikat die besten Autoren der Szene mit an Bord geholt hat. Wer die Werke von Andrea Bottlinger, André Wiesler, Bernd Perplies, Bernhard Hennen, Christopher Tauber, Oliver Hoffman und Verena Klinke schätzt, kann ihre Handschrift in der Geschichte von Tsukuyumi wiederfinden.

Stellt Euch ein postapokalyptisches Szenario vor. Der Mond ist in die Erde gestürzt, und in einem gigantischen Krater liegt nun Tsukuyumi, der seine Diener in die Welt schickt, alles Leben auszulöschen. Fantastische neue Spezies haben sich entwickelt, und nun erzählt uns der Autor nicht nur von den letzten überlebenden Menschen, sondern auch von genmutierten Landwalen, rasenden Boarlords, der Insektenkönigin und ihrem Schwarm… Hier ist entsteht gerade eine ganze Welt. Gewaltige Kampfroboter treffen auf Kräfte der entarteten Natur. Und all diese Völker und Fraktionen müssen sich nicht nur gegen ihre Feinde zur Wehr setzen, sondern auch gegen ihn: Den Weltzerstörer.


Als großer Freund der analogen Unterhaltung (um mal diese beiden netten Herren zu zitieren) wurde ich schon sehr früh auf die Kickstarter-Aktion von Felix Mertikats Brettspiel »Tsukuyumi« aufmerksam.

Mertikat ist für mich spätestens seit »Steam Noir« einer der besten deutschen Zeichner mit einem eigenständig erkennbaren Stil.

Das Brettspiel selbst, klingt durchaus spannend, da die Mindestspieleranzahl von 3 Personen bei uns aber kaum zustande kommt, kam es für mich nicht in Frage.

Nun brachte der feine Comic-Verlag Cross-Cult ein Comic mit gleichem Titel heraus und veranstaltete dafür eine Leserunde auf Lovelybooks. (Durch die ich das Buch erhielt.)

Der Klappentext auf dem Buch selbst (in dem das Spiel überhaupt nicht erwähnt wird) und die Veranstaltung dieser Leserunde, weckten die Erwartung, dass mit dem Comic eben Leute in den Genuss von Mertikats Zeichnungen und Weltenentwurf kommen können, ohne das Brettspiel kennen zu müssen, zu wollen.

Funktioniert »Tsukuyumi« der Comic also unabhängig vom Brettspiel?

Montag, 13. August 2018

Sage mir, was du liest: »per ignem – c23 Band 2« von Ralph Edenhofer

Klappentext:

Nach ihrer Rückkehr zum Mars gerät Kareena Toran in arge Bedrängnis. Jemand hat es auf ihr Leben abgesehen. Dem unbekannten Widersacher muss sie sich alleine stellen, denn sie befürchtet, dass Angehörige ihres eigenen Konzerns an dem Angriff beteiligt sind. Auf der Suche nach den Verantwortlichen verschwimmen die Grenzen zwischen Freund und Feind. Und sie selber wird psychisch und moralisch auf eine Probe gestellt, die ihr gesamtes Dasein ins Wanken bringt.
Auch Skip und das Protektorat kommen nicht zur Ruhe. Innere Machtkämpfe spalten die Führung der Aufständischen. Doch auch von außen droht der Mutantennation Gefahr. Wie aus dem Nichts tauchen neue Gegner auf, denen selbst die Omega-Krieger nicht gewachsen zu sein scheinen.
Ein Strudel aus Gewalt und Intrigen erfasst das halbe Sonnensystem und droht, unzählige Opfer zu verschlingen.


Intrigen, Raumschlachten und dreidimensionale Figuren in einem perfekt ausgearbeiteten Zukunftsszenario. SF vom Feinsten!

Meine Meinung über den ersten Band »ex vitro« kann man hier ja noch mal nachlesen.

Obwohl dieser nicht mit einem Cliffhanger endete, also gut und gerne erst einmal als eigenständiges Werk stehen bleiben könnte ... obwohl ich oft auch gerne mal eine Pause zwischen mehreren Teilen mache, da mich das Verweilen in den gleichen Sujets oder Genres doch manchmal langweilt ...

Begann ich dennoch sofort nach Abschluss von »ex vitro« mit dem Nachfolger »per ignem« und wie immer lautet die Frage:

Hat es sich gelohnt?

Donnerstag, 2. August 2018

Sage mir, was du liest: »Batman – Der dunkle Prinz – Band 2 von 2« von Enrico Marini

Klappentext: »Der beliebte und erfolgreiche italienische Comic- Künstler Enrico Marini (DER STERN DER WÜSTE, Der Skorpion) inszeniert als Autor und Zeichner eine unvergessliche Batman-Geschichte im Albumformat, die Gotham City und seinen grimmigen Dunklen Ritter in einem völlig neuen Stil und Licht zeigt. Der Joker hat ein kleines Mädchen entführt, und Batman ist bereit, alles dafür zu tun, die Kleine zu finden ... «

Nach meiner Meinung zum ersten Teil war hier ja nur eine Frage zu beantworen:

Kann der zweite Teil die Erwartungen erfüllen?


»Der dunkle Prinz« ist erzählerisch durchaus so gehalten, dass man schnell merkt, dass Marini die Geschichte ganz offensichtlich nicht als Mehrteiler geplant hatte.

Sonntag, 22. Juli 2018

Sage mir, was du liest: "ex vitro: c23 - Band 1" von Ralph Edenhofer

Klappentext:

Die Welt im 23. Jahrhundert. Rohstofffördernde Firmen haben im Sonnensystem zahlreiche Kolonien gegründet, in denen Millionen Menschen leben. Um den lebensfeindlichen Umgebungen im Weltall und auf der von Klimawandel und Umweltverschmutzung gezeichneten Erde zu trotzen, produzieren die Konzerne gentechnisch veränderte Arbeiter – verächtlich „Mutanten“ genannt. Als auf dem Mars Mutantenkinder gefunden werden, die dem Anschein nach auf natürlichem Wege gezeugt und geboren wurden, gerät das Dogma, dass die Mutanten sich nicht eigenständig vermehren können, ins Wanken. Die Folgen dieser Entdeckung bestimmen fortan nicht nur die Schicksale der Sicherheitsoffizierin Kareena Toran auf dem Mars und des Beta-Klasse-Arbeiters Skip auf der Erde, sondern erschüttern das gesamte Kräftegleichgewicht im Sonnensystem.



Irgendwo auf Facebook tauchte mal der Satz von jemandem auf, dass er keine deutschen Autoren lese, da die keine Science Fiction können. (Vielleicht denken viele so, da es eine Menge deutscher Autoren gibt, die Science Fiction unter angloamerikanischen Pseudonymen schreiben.)

Ich sehe das anders.

Sonntag, 8. Juli 2018

Sage mir, was du liest: »Hex« von Thomas Olde Heuvelt

Klappentext: Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...



Die Grundidee der Geschichte, die der Klappentext vermittelt, sprach mich sofort an.
Zwei Aspekte hielten mich allerdings lange Zeit davon ab, zum Buch zu greifen. Wie die treuen Leser meines Blogs wissen, mag ich einfach keine (ok, mit ganz wenigen Ausnahmen) Geschichten mehr, die in den USA spielen. Vor allem dann nicht, wenn sie von europäischen Autoren stammen.
Das Zweite war tatsächlich die Vielzahl an schlechten Kritiken.

Letzteres ist aber oft auch ein Grund für mich dann doch zum Werk zu greifen (ich fühle mich da irgendwie provoziert) und so habe ich »Hex« endlich gelesen und ...

Freitag, 15. Juni 2018

Sage mir, was du liest: "Calamity (Die Rächer, Band 3)" von Brandon Sanderson

Klappentext: Der unvergessliche Höhepunkt von Brandon Sandersons Steelheart-Trilogie!

Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen …


Spoilerfrei, für alle die, die noch am Überlegen sind, mit der Reihe zu beginnen und sich die Frage stellen: Lohnt es sich?

Ja!

Das Finale steht den vorhergegangenen Teilen in nichts nach.

Wer es jetzt noch etwas detaillierter möchte, (liest vielleicht meine Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2) und/oder klickt auf:

Mittwoch, 6. Juni 2018

Sage mir, was du liest: "Dark Souls-Horrorthriller" von Thomas Finn

Klappentext:

"Die Archäologin Jessika Raapke ist eben erst mit ihrer Adoptivtochter Leonie nach Hameln gezogen, als man sie bittet, einen unheimlichen Vorfall in der alten Kirche zu untersuchen: Bei Bauarbeiten wurde ein verborgener Sarkophag beschädigt, kurz darauf tötet ein riesiger Rattenschwarm einen der Arbeiter. Jessika findet an dem Sarkophag, der vollkommen leer ist, eine halb zerstörte lateinische Bannschrift mit einem Hinweis auf den sagenumwobenen Rattenfänger. Während Jessika den historischen Hintergründen der Sage um den Rattenfänger von Hameln auf den Grund geht, ereignen sich überall in Hameln unheimliche Rattenübergriffe. Dann ist Leonie plötzlich verschwunden …"


Bereits mit »Darkwood« und »Weißer Schrecken« konnte mich Thomas Finn ziemlich begeistern. (»Schwarze Tränen« ist auch cool, gehört aber einem anderen Genre an.)
Finn bewies gerade mit »Weißer Schrecken«, dass deutsche Autoren guten Horror/Mystery können. Und dass es durchaus reizvoll ist, sich deutscher/europäischer Mythen anzunehmen, um eine spannende und unterhaltsame Schauermähr zu erzählen.

Nun also die Sage um den »Rattenfänger von Hameln«. Ist das Horror?

Freitag, 25. Mai 2018

Sage mir, was du liest: »Marvel 1602« von Neil Gaiman, Andy Kubert und Richard Isanove


Klappentext:


»Existierte das Marvel-Universum schon im Jahre 1602 zu Zeiten der Regentschaft von Königin Elisabeth? Wenn ja, wie sah es dann wohl aus? Gab es schon damals Helden und Schurken und missverstandene Mutanten? Trefft außergewöhnliche Versionen von Spider-Man, den X-Men, Nick Fury, Dr. Strange,Daredevil, der Black Widow, Dr. Doom,Magneto, dem Geier und anderen, wenn Neil Gaiman die Pforten von Raum und Zeit öffnet und das Marvel-Universum einer magischen Vergangenheit mit seiner überbordenden Fantasie zum Leben erweckt! Dieser Band enthält Marvel 1602, geschrieben von Star-Autor Neil Gaiman (berühmt für seine Comic-Serie SANDMAN und Romane wie American Gods oder Das Graveyard-Buch) und mit Artwork von Andy Kubert (WOLVERINE: ORIGIN, DIE ULTIMATIVEN X-MEN, BATMAN) und Richard Isanove (Der dunke Turm).«

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass Neil Gaiman immer dann am besten ist, wenn er eine Story nur kurz anreißt, einen Plot gerade mal skizziert, ein paar Figuren kreiert oder umändert und den Rest z.B. einfach einigen talentierten Zeichnern überlässt.

Was Gaiman hier aus dem Marvel-Universum macht, ist in meinem Augen schlichtweg genial. Unterhält gut, macht eine Menge Spaß und ist herrlich erfrischend.

Muss man das Marvel-Universum kennen, um der Geschichte folgen zu können?

Dienstag, 22. Mai 2018

»Revival Bd. 1 – 8« von Tim Seeley und Mike Norton

Spoilerfrei für alle 8 Teile

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Klappentext:

»Die hochgelobte neue Comicserie von Tim Seeley findet bei Cross Cult ihr Zuhause!

In Tim Seeleys neustem Streich trifft Film Noir auf eine multikulturelle US-Kleinstadt und die Toten bleiben nicht lange unter der Erde! Sie kehren zu den Lebenden zurück, aber nicht als menschenfressende Zombies, sondern so, wie man sie vor ihrem Ableben kannte, wenn auch mit leichten bösartigen Ticks ... Als »Revivers« versetzen sie die Bürger der Kleinstadt Wausau im ländlichen Wisconsin schnell in Panik, denn was soll man mit seinen Liebsten anfangen, die eigentlich tot sein sollten? Und wer ist überhaupt tot und wer wirklich »lebendig«? Während die Stadt unter Quarantäne gesetzt und von skandalgeilen Medien und religiösen Fanatikern belagert wird, versuchen die Polizistin Dana Cypress und ihre Schwester Em hinter das Geheimnis zu kommen, was es mit den Wiedergekehrten auf sich hat …

Dana Cypress erinnert als Ermittlerin fürs Rothschild Police Departement, die im winterlichen schneebedeckten Wisconsin in einem Dickicht von Rätseln umherstolpert, an den schwangeren Sheriff Marge (gespielt von Frances McDorman) aus dem Kultfilm FARGO der Coen-Brüder. Und in seinem Vorwort zum ersten Band erklärt der kanadische Comiczeichner Jeff Lemire (u.a. ESSEX COUNTY) auch REVIVAL bereits zum Kult.

Ein Paukenschlag zum Ende des Jahres!«

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Seit 2013 erscheint diese Serie beim deutschen Comic-Verlag Cross-Cult und just in diesem Monat ist der abschließende 8 Band erschienen.

Grund genug für mich, mich der Serie zu widmen, zumal sie wirklich gut auf einem 10 Zoll Tablet als E-Book zu lesen ist.

Dienstag, 15. Mai 2018

Sage mir, was du liest: »Firefight – Die Rächer Bd. 2« von Brandon Sanderson

Klappentext:

»Gegen Tyrannen aus Stahl braucht man ein Herz aus Feuer

Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt.«



Die Frage, die sich mir beim Lesen eines mittleren Teils einer Trilogie stellt, lautet: Ist er »nur« der Übergang zwischen Exposition und Finale? Nach den Regeln der 3. Akt-Struktur also die »Eskalation«? Oder gelingt es ihm sogar, die Erwartungen, die ein guter Erster Band geweckt hat zu erfüllen? Vielleicht sogar zu toppen?

Sonntag, 13. Mai 2018

Sage mir, was du liest: »Locke & Key Bd. 2 – Bd. 6« von Joe Hill und Gabriel Rodriguez

Sammelrezension zu den Bänden 2 – 6 ohne Spoiler.


Auch wenn das Interesse oder gar die Begeisterung für eine länger laufende Reihe/Serie eigentlich nicht nachlassen, fällt es mir von Teil zu Teil schwer, eine Rezension zu schreiben.

Das liegt vor allem daran, dass Rezensionen ziemlich spoilerfrei sein sollten, was mit Fortschreiten der Geschichte natürlich kaum noch möglich ist. Andererseits ... liest wirklich jemand die Rezensionen zu den letzten Bänden einer Serie, wenn er die ersten nicht kennt?

Ich denke, Rezensionen zu den fortlaufenden Teilen einer längeren Geschichte, sind für die Leute interessant, die noch vor dem Kauf der ersten Teils wissen wollen, ob es sich für sie lohnt, wirklich mit dieser Serie anzufangen.

Die Frage ist also, wenn im Fall wie bei »Locke & Key« der Beginn derart fulminant und furios war, kann das Niveau bis zum Ende gehalten werden?

Freitag, 4. Mai 2018

Menschenleben - XXL: Ich kann gar nicht soviel kotzen, wie andere fressen!

Neue Rubrik, da das Wetter ja wieder zum »draußen unterwegs sein« einlädt. Oder?
Ich mag es manchmal wirklich sehr schlicht mit einem Hang zum »gutbürgerlichen Kitsch«. Von mir aus nennen wir es auch »rustikal«.

© Pixaby

Auf einer unserer Lieblingswanderrouten – Lieblings, weil nicht allzu viele Autostunden von zu Hause entfernt – gibt es u.A. eine gastronomische Einrichtung.
Die befindet sich an einer stillgelegten Bahnstrecke in einem alten Bahnhofsgebäude. Mit sowas fängt man mich ja schon mal ein. (Alter Modelleisenbahnromantiker!)
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Gaststätte eher nicht zu erreichen.
Für mich übt sie ihren Reiz dadurch aus, dass sie auf einer durchschnittlich 16 km langen Wanderroute, die auch über einige Höhen führt, liegt.
Mittendrin und somit gut für eine Pause.
Denn beim Wandern mag ich es wirklich schlicht und gutbürgerlich. Schnitzel, Hackbraten, Pommes, Kroketten, Beilagensalat ... so Zeug eben. Und da ich kein Bier trinke: Hey, die haben sogar einen ganz passablen Merlot.
Das alles zu moderaten Preisen.
Danach geht es noch mal ein paar Kilometer weiter zum »Verdauungsspaziergang«.

Bisher waren wir erst zwei mal da. Etwas fiel uns aber jedes Mal auf:

Freitag, 27. April 2018

Sage mir, was du liest: »Locke & Key Bd.1 – Willkommen in Lovecraft« von Joe Hill und Gabriel Rodriguez

Klappentext: »Stephen Kings Sohn Joe Hill ist längst aus dem Schatten seines berühmten Vaters herausgetreten und gilt als einer der erfolgreichsten Nachwuchsautoren des Genres. Jetzt bläst der bekennende Comic-Fan zum Sturm auf die sequenzielle Kunst. Mit LOCKE & KEY präsentiert PANINI das Comic-Debüt des talentierten Horror- und Fantasyautors!

In der zwischen Psycho-Horror und Fantasy angesiedelten Geschichte von Joe Hill spielen mystische Türen in einem unheimlichen Haus eine wichtige Rolle. Türen, die nur mit bestimmten Schlüsseln geöffnet werden können und hinter denen sich große und düstere Geheimnisse verbergen. Für einen kleinen Jungen und seine Familie bedeutet die Tür zur Astralebene die Rettung vor einem Serienmörder aber auch den Zugang zur Welt für ein Monster, das danach giert, auch die anderen Türen zu öffnen.«


Ein altes, sehr viktorianisch anmutendes Haus in einem Ort namens: »Lovecraft«. Eine Familie, die gezwungen ist, dort Unterschlupf zu suchen, nachdem sie in Teilen von einem irren Killerduo dezimiert wurde. Ein Anwesen, das düster und geheimnisvoll wirkt aber vom (ermordeten) Vater auch einst als einzig sicheren Ort für die Kinder bezeichnet wurde.

Drei Kinder im unterschiedlichen Stadium ihrer »coming of ages« Phase, eine Mutter, die durch das Ereignis in der Vergangenheit schwer traumatisiert wurde. Eine neue Umgebung, in der sich alle zurechtfinden müssen ...

Das klingt doch alles nach einer ganz famosen klassischen, ja ich möchte sagen: »gotischen« Schauernovelle.

Montag, 23. April 2018

Sage mir, was du liest: »Batman – Der dunkle Prinz« von Enrico Marini

Klappentext: »Enrico Marini erobert mit diesem Meisterwerk seinen Platz unter den besten Comic-Künstlern. Mit seiner mitreißenden, opulenten und an einen Film erinnernden Bildsprache präsentiert Marini einen klassischen und zeitlosen Batman und beschreitet dennoch einen innovativen, mutigen Weg. Jim Lee, Herausgeber von DC Comics«


Für diese Rezension muss ich etwas weiter ausholen:

Comics haben mich schon sehr früh fasziniert. Als Bewohner der Welt hinter dem Eisernen Vorhang, waren es natürlich die extrem schwer zu erhaltenden Mosaik-Hefte (Digedags!) Aber glücklicherweise auch das eine oder andere Heft, das die Verwandtschaft erfolgreich rüber schmuggelte.

Dementsprechend war die Faszination auch größer, wenn mal einer der unzähligen Superhelden unter meiner Leselampe landete. Batman war schnell mein Liebling. Die anderen, die ich überhaupt kannte, waren mir einfach irgendwie immer zu »super«.

Freitag, 20. April 2018

Sage mir, was du liest: »Sandmann Deluxe Bd. 3: Zeit des Nebels« von Neil Gaiman u.w.

Klappentext: »LUZIFERS RACHE
Neil Gaimans SANDMAN zählt zu den bedeutendsten Comic-Werken aller Zeiten. Im Mittelpunkt der fantastischen Saga steht das Pantheon der Ewigen um den bleichen Traumkönig Dream und seine entzückende Schwester Death.

Nach der denkwürdigen Uraufführung von Shakespeares Sommernachtstraum vor König Oberon und seinem elfischen Gefolge setzt ein schicksalsträchtiges Familientreffen der Ewigen große Ereignisse und Veränderungen in Gang. Denn Dream, der Herr der Träume, reist erneut in die Hölle – diesmal, um eine frühere Geliebte zu befreien, die er vor zehntausend Jahren selbst ins Reich der Qualen verbannte. Doch der höllische Herrscher Luzifer hat noch eine Rechnung mit Dream offen, der es aufgrund von Luzifers Handlungen mit Odin, Lady Bast, Engeln, Dämonen und vielen mehr zu tun bekommt…

Die große Neuausgabe des einflussreichen Comic -Meisterwerks SANDMAN, geschrieben von Superstar Neil Gaiman und gezeichnet von Mike Dringenberg, Charles Vess, Kelley Jones, Matt Wagner und anderen. Mit dem einzigen Comic, der jemals als beste Kurzgeschichte den World Fantasy Award gewonnen hat.«


Und weiter gehts mit Band 3 der edlen Hardcoverausgabe des Comics für Intellektuelle. Was hab ich mich auf diesen Band gefreut, denn gerade auf die Geschichte, in der Shakespeare vor Oberon und seinem Gefolge den »Sommernachtstraum« aufführen muss, war ich mehr als gespannt. (Dank Panini-Abo-Service erhielt ich sie sogar knapp 10 Tage vor dem Release.)

Dienstag, 17. April 2018

Hundeleben – Welche Sprache spricht eigentlich (m)ein Hund?

Manchmal denke ich ja, dass Nemo mich nicht versteht, weil er seine Prägungsphase (ersten 4 – 6 Monate des Hundelebens) irgendwo in Rumänien auf der Straße verbracht hat. Und ich kann nun mal kein Rumänisch.


Aus meiner Zeit als Reiter kenne ich das, dass z.B. beim Westernreiten englische Kommandos gegeben werden. Ich denke, dass es daran liegt, dass Quarter-Horse und die entsprechende Reiterschule aus Amerika stammen.

Auch bei Hunden, konkret Australian Shepherd und bei japanischen Akita-Hunden, habe ich schon mitbekommen, dass englisch mit ihnen »gesprochen« wird. Warum bei Letzteren eigentlich nicht japanisch?

Aber es gibt noch andere Sprachen, die Menschen benutzen, um mit ihrem Hund zu kommunizieren. Weit verbreitet ist z.B., dass der Hund seine Kommandos durch eine Art »Wellensittichsprache« erhält.
Ich meine nicht kurze, prägnante Pfiffe, wie sie durch Jäger etabliert wurden. Ich meine diese ständig gleichen Pfeiftöne und Melodieabfolgen, die sonst nur Oma Erna bei ihrem geliebten »Hansi« verwendet. »Fiepfiepfiieepfiipfip. Komm, Hansi. Gib der Mutti ein Küsschen. Trällerträllertrillerliiiiieee.«

Freitag, 13. April 2018

Sage mir, was du liest: "Steelheart" (Die Rächer 1) von Brandon Sanderson

Klappentext:

»Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo

Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …«


Kurzfazit: Whow!

Ich schätze Brandon Sanderson seit seiner großartigen Arbeit (Weiterführung und Beendigung des von Robert Jordan begonnenen Zyklus) an »Das Rad der Zeit« und dennoch habe ich lange Zeit vor »Steelheart« gescheut. Obwohl es doch eigentlich alles hatte, was ich mag. Ein erfrischendes Szenario (eben keine mittelalterliche Fantasy-Stereotype) und dann noch Superhelden. Hey. Aber es wird von Heyne als Jugendbuch eingestuft und mit dieser Art von Protagonisten kann ich als alter Sack einfach nichts mehr anfangen.

Mittwoch, 4. April 2018

Sage mir, was du liest: "Schattentäter" von Jannes C. Cramer

Klappentext: »Erst als sie den Schatten bemerkte, erkannte sie die Gefahr und erstarrte für den Bruchteil einer Sekunde. Dann rannte sie los.

Felix’ Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Seit dem plötzlichen Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück und greift immer häufiger zur Flasche. Selbst seine beste Freundin Melanie findet kaum noch Zugang zu ihm. Nach einem schweren Unfall glaubt sie, ihn für immer verloren zu haben, doch Felix überlebt wie durch ein Wunder. Hatte er einfach nur Glück? Oder steckt mehr dahinter?

Es heißt, Schatten sei die Abwesenheit von Licht – der Tod das Ende des Lebens. Doch was, wenn manches von dem, was wir denken zu wissen, ein Irrglaube ist? Wenn es diejenigen gibt, für die andere Regeln gelten?

Über das Buch

Schattentäter“ ist ein spannender Thriller – nicht nur für alle, die das Mysteriöse mit einem kleinen Schuss Romantik lieben.«


Handwerklich solider fantastischer Verschwörungsthriller aber definitiv kein Mystery-Thriller.

Und wieder bin ich drauf reingefallen. Da stand »Mystery«. Verdammt.

Samstag, 31. März 2018

Sage mir, was du liest: "Das Herz von Veridon" von Tim Akers

Klappentext: Mein Name ist Jacob Burn. Ich war an Bord eines Zeppelins, als er vom Himmel fiel. Ich stürzte mit den Flammen und zerschmetterten Getrieben in den dunklen Fluss hinab und überlebte. Der Himmel mag mich wohl nicht besonders. Aber noch weniger mögen mich die Leute, die mich jagen. Sie sind hinter dem Artefakt her, das mir ein alter Bekannter vor dem Zeppelinabsturz in die Hand gedrückt hat. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, aber es scheint ziemlich bedeutend zu sein. Schließlich will man mich dafür töten. Meine Stadt Veridon ist ein gefährlicher Ort. Aber wenn es sein muss, kann ich noch viel gefährlicher sein ...


Was verstehen Sie unter Steampunk?

Eine Geschichte, die in einem möglichst historisch korrektem viktorianischen London spielt? Wo ein paar Zeppeline am Himmel kreisen, ein paar dampfbetriebene Maschinen ihre Tätigkeiten verrichten, sonst aber eigentlich alles so ist, wie es Ihnen vertraut ist? Die Hauptfigur ist eine kurvenreiche, junge Frau, die neben engen Lederklamotten eine Fliegerbrille trägt? Vielleicht noch ein paar Zahnräder als Schmuck? Die gegen Zombies, Werwölfe und eine Geheimbundverschwörung mit ein paar Dampf-Killer-Robotern kämpft und sich dabei in den schönen Vampir verliebt?

Montag, 26. März 2018

Hundeleben – Leine laufen, Fuß usw. laufen lernen.

Unsere Arbeit mit Nemo beruht immer auf den folgenden Prinzipien:

Unerwünschtes Verhalten wird bestraft.
- Mit strengen verbalen Kommandos wie »Aus!, »Nein!«, »Pfui!«. Mit einem leichten »Stoß« seitlich gegen den Hals, was vergleichbar mit dem Schnappen eines Artgenossen ist. Im absoluten Ausnahmefall mit »Unterwerfung«. Hund wird auf den Rücken geworfen und die Hand an die Kehle gehalten. 

Erwünschtes Verhalten wird belohnt. 

 - Mit Futter, Lob, Streicheleinheiten oder einem Spiel. Zum Futter folgende Anekdote:

Dienstag, 20. März 2018

Sage mir, was du liest: "Cabal" von Clive Barker

Klappentext: »Dr. Decker, vorgeblich ein angesehener Psychiater, ist in Wahrheit ein Serienmörder, der seine barbarischen Taten unter einer Maske verborgen begeht. Als sein Patient Boone die Untaten in Träumen sieht, stellt Decker ihm eine Falle, um ihm die Morde in die Schuhe zu schieben. Doch in seinen Träumen erblickt Boone noch einen anderen Ort, Midian, eine unterirdische Stadt der Ausgestoßenen und Monster, die er verzweifelt sucht. Erst als er auf Betreiben Deckers von der Polizei erschossen wird, findet er jedoch das Ziel seiner Träume und erkennt, welches Schicksal ihm vorherbestimmt ist.«


Wer sind die Monster?

Freitag, 16. März 2018

Sage mir, was du liest: "Die Schwestern" von Jack Ketchum

Klappentext: »Arizona, 1848. Kurz nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. Schicksal und Pulverdampf führen dazu, dass sich die Wege des Reporters und Gelegenheitstrinkers Marion T. Bell, des beinahe legendären Revolverhelden John Charles Hart und des raubeinigen Mother Knuckles im Grenzgebiet kreuzen. Noch ganz andere Mächte sind am Werk, als die drei über Elena stolpern, eine wilde, schwer misshandelte junge Frau, die den drei Männern von ihrer Entführung und den unvorstellbaren Gräueln in einem Sklavenlager jenseits des Flusses berichtet. Das Lager wird von den grausamen Valenzura-Schwestern und ihrem Handlanger Paddy Ryan beherrscht. Für sie sind die alten Götter Mexikos auch 300 Jahre nach Cortez noch äußerst lebendig. Blut für Regen. Blut für Macht. Und Elenas Schwester ist noch in ihrer Gewalt ....«


Nachdem mich die Horror-Western von Tim Curran so begeistert hatten, suche ich in diesem Genre nach neuem Stoff. Dabei stieß ich auf »Die Schwestern« von Jack Ketchum.

Sicherlich, wenn ich vorher mehr über den Autor recherchiert hätte, wäre mir einiges erspart geblieben.

Dienstag, 13. März 2018

DKZ-Unternehmen oder Indieverlag?

Ich habe ja an anderer Stelle über X erzählt. Ein befreundeter Autor, bzw. sogar Ex-Autor, da er nicht mehr tätig ist. Seine Geschichte, hat mich u.a. darin bestärkt, meine Bücher selbst zu verlegen.

Eines habe ich bei den vielen Gesprächen mit ihm begriffen. Es ist oft nicht sehr leicht, wirklich zu erkennen, ob man tatsächlich bei einem seriös arbeitenden Kleinverlag gelandet ist oder doch einfach nur bei einem Druckkostenzuschuss-Dienstleister, der so tut, als wäre er ein Verlag. (Der Begriff »Verlag« ist in Deutschland ja leider immer noch nicht geschützt!)

© Pixabay

Die Frage, die sich mir all die Zeit, seit der ich X kenne, immer wieder stellte, lautete:  War sein kleiner Independentverlag mit dem »Rebellen – Selbstanstrich« nicht einfach doch nur ein weiteres Unternehmen, das möglichst viele Kosten und die meiste Arbeit auf seine Autoren abwälzte?

Samstag, 10. März 2018

Sage mir, was du liest: "Wédora - Schatten und Tod" von Markus Heitz

Klappentext: »Das neue Dark Fantasy-Meisterwerk aus der Feder von Bestseller-Autor Markus Heitz führt die Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole Wédōra

Wédōra birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat.
Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédōras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen.
Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt.«

© Verlag

Der Heitz, der hat’s schon echt drauf. Ideen hat er ohne Ende. Schreiben kann er auch. Ich finde dennoch nicht alle Bücher von ihm gut, was allerdings nie an seinem Können liegt, sondern dass ich mit dem einen oder anderen Setting, Sujet oder Figuren nicht kann.

»Staub und Blut« hieß der erste Teil, der mich ja bereits restlos begeisterte, und nun ist mit »Schatten und Tod« der zweite gelesen. Kurz: Er steht Band 1 in nichts nach.

Bis auf den Handlungsstrang in der Heimat der beiden Protagonisten, schien mit »Staub und Blut« die Geschichte ja erst einmal gut zu Ende gebracht zu sein. Hier lag in meinen Augen die größte Hürde. Würde Heitz es schaffen, mich auch beim zweiten Mal zu packen?

Dienstag, 6. März 2018

Hundeleben - Konsequenz

In unserer Gegend gibt es mehrere Hundevereine, die auch Hundeschulen auf ihrem Gelände anbieten.

Letztens joggte ich, diesmal ohne meinen Hund, an einer dieser Trainingseinheiten außerhalb des Platzes vorbei.

Aufgabe war offensichtlich, dass der Hund, seinen am Ende hinter einer spanischen Wand versteckten Besitzer findet.

Ein ziemlich großer Hund lief die ganze Zeit mit mir parallel am Zaun. Bellte und knurrte mich dabei höchst aggressiv an. Als er in seiner Verfolgung des bösen Joggers am Ende des Zaunes ankam, stieß er dort – welch Überraschung – auf seine, hinter der Wand versteckte Besitzerin. Die ihn natürlich sofort ausgiebig für das »Finden« lobte und begrüßte.

© Pixabay

Ich freue mich wirklich darauf, dieser Frau mit ihrem, dann sicherlich nicht angeleinten Hund, außerhalb des Platzes beim Joggen zu begegnen.

Montag, 26. Februar 2018

Hundeleben – Leine, Halsband, Brustgeschirr ...

Kennen Sie diese Schnippsleinen?
Am Ende hängt meist so ein kleines Wuschel Mit dem wird dann nicht kommuniziert, also es wird kein Kommando gegeben und es wird ausschließlich mit Hilfe der Technik einfach zu sich herangeholt.

© Pixabay

Im Ernst, ich habe schon jemanden gesehen, der am Hauseingang stand und ohne hinzusehen, seinen Terrier daran hindern wollte, auf dem Gehweg weiter nach Nemo und mir Ausschau zu halten, mit Knopfdruck zu sich heranholte und der arme Hund dabei gegen die Laterne dotzte.

Dennoch stellt sich natürlich am Anfang die Frage, was für eine Leine nehme ich denn nun?

Nehme ich ein Brustgeschirr oder ein Halsband?

Wenn man sich noch nie mit Hunden beschäftigt hat (der Besitz eines solchen führt das nicht automatisch mit sich, wie ich leider immer wieder beobachten muss) wird das Halsband und eine Leine oft als »anketten« oder »fesseln« empfunden.

Samstag, 17. Februar 2018

Sage mir, was du liest: "Batman - Arkham Asylum" von Marv Wolfman

Klappentext: ›Der Joker ist tot und Gotham City versinkt im Chaos, denn die kriminellen Organisationen der Stadt versuchen nun fieberhaft, die Lücke zu schließen, die das Hinscheiden des Clownprinzen des Verbrechens hinterlassen hat. Als Scarecrow damit droht, eine hochgiftige Substanz freizusetzen, die Tausende das Leben kosten könnte, bricht unkontrollierbare Panik aus. Batman versucht alles, den Wahnsinnigen in letzter Minute zu stoppen, als plötzlich einer neuer Spieler auf dem Feld erscheint: Der Arkham Knight – und es scheint fast so, als wüsste er alles über Batman und seine Verbündeten …“


Videogames erzählen mittlerweile oft die besseren Geschichten. Als exemplarische Beispiele sollen hier nur ›Silent Hill‹ und ›Final Fantasy‹ genannt werden.

Außerdem bin ich seit frühester Kindheit ein großer Comic-Fan und von allen sog. ›Superhelden‹ war mir ›Batman‹ immer der Liebste.

Da mir zum Durchspielen eines Games schlichtweg die Zeit fehlt, griff ich alternativ zum o. g. Buch, dass immerhin als ›offizieller Roman zum Videogame‹ bezeichnet wird. (Die ›Arkham Reihe‹ gilt ja als Meilenstein unter den Spielen)

Kann die Story, kann vor allem eine Batman-Geschichte ohne die Bilder funktionieren?

Freitag, 9. Februar 2018

Hundeleben - Wie Hund und Katz?

Eigentlich ist das Sujet ein wunderbares Beispiel dafür, wie die meisten Probleme im Zusammenleben von allen Lebensformen entstehen und ...

... gelöst werden können.

Es geht um Kommunikation.

So ist das natürlich nicht immer © Serkalow

Hunde und Katzen kommunizieren komplett unterschiedlich, sogar gegensätzlich.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Sage mir, was du liest: "Wédora - Staub und Blut" von Markus Heitz

Klappentext: »Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz‹ Dark-Fantasy-Bestseller »Wédōra - Staub und Blut«.
Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija.
Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt.
Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.«


Ich werde ja nicht müde, zu betonen, dass Markus Heitz definitiv zu den Autoren gehört, die ihr Handwerk verstehen. Auch wenn mich sein letztes (bzw. das zuletzt von mir gelesene) Werk nicht überzeugen konnte.
Was allerdings nicht an Hr. Heitz Schreibe lag, so dass ich immer wieder gerne zu einem Buch des Autors greife.

»Wédora« versprach einiges an Innovation was zumindest das Setting anbelangt und da mir wieder nach »klassischer« – aber eben nicht ausgelatschter – Fantasy war, kam mir der Zweiteiler gerade recht.

Samstag, 3. Februar 2018

Hundeleben – Was ist eigentlich so ein Hund?

Am Anfang fand ich Nemo nur anstrengend. Der Kerl musste des Nachts im Haus angeleint werden, damit er keinen Blödsinn macht, wie LAN-Kabel durchkauen, Katzen attackieren ...
Wenn man draußen mit ihm unterwegs war, musste man ihn ständig im Auge behalten, vom Kackefressen abhalten, davon abhalten andere Hunde anzubellen. Ihn davon überzeugen, dass vorbeifahrende Autos und Mülltonnen keine Gefahr darstellen. Das Über-die-Straße-gehen schon und und und und ...

So viel Aufmerksamkeit für einen Hund? Ich?
Ein Katzenmensch, der ebenso ichbezogen und neurotisch wie meine Katzen war?

Irgendwann war es für mich so anstrengend und frustrierend, dass ich mir die Frage stellte:

Was ist das eigentlich, ein Hund? Wie tickt der so? Was will der? Wann ist er glücklich?

Also begann ich mich mit dem Hund im Allgemeinen und mit Nemo im Besonderen zu beschäftigen. Die Idee war, dass ich ihn, seine Bedürfnisse und seine Kommunikation verstehen wollte, um besser mit ihm zu interagieren. Denn er würde meine Sprache nie sprechen.

Die grundsätzlichen Erkenntnisse liste ich hier einmal auf. (Aus jedem Einzelnen ergeben sich eine ganze Reihe von Schlussfolgerungen, die das Leben mit einem Hund immens vereinfachen, wenn man sie einmal begriffen und verinnerlicht hat.)

Der Hund ist ein Rudeltier.
Ein Hund ist sehr sozial. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass Hunde, selbst die, denen man nicht mal mehr ansieht, dass sie vom Wolf abstammen, sozialer sind als wir Menschen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Hundeleben - Wie alles begann.

Haben Sie sich eigentlich mal die Rubrik »Anton Serkalow« angeschaut und sich gefragt, wer der nette Kerl auf dem Foto ist?

Nein. Nicht dieser komische, kaum zu erkennende Typ da im Hintergrund. Der andere. Der mit dem intelligenten Gesichtsausdruck!

Bild: Anton Serkalow

Das ist, der in meiner Biographie als »Kapitän der Nautilus« bezeichnete Gefährte.

Es ist an der Zeit, dass ich auch über ihn berichte.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Werbung auf Facebook – Bringt das was?

Die Frage stellt man sich als ›Unternehmer‹ natürlich immer wieder. Social Media ist wichtig, auch wenn ich es als Privatperson absurd und nervend finde. (Noch absurder finde ich ja sowas hier, aber das ist eine andere Geschichte.)
Als Autor ist es existentiell, mindestens eine Homepage und eine Facebook-Seite zu haben.

Facebook weist mich ja andauernd darauf hin, dass ich doch irgendeine Form von Werbung schalten soll, damit ich erfolgreicher bin. (Abgesehen davon, das Erfolg natürlich ein total subjektives Empfinden ist.)
Da ich als Selfpublisher in allen Dingen (Veröffentlichung, Vertrieb, Coverartwork etc.) nur nach dem ›Try and Error‹ Prinzip arbeiten kann, habe ich auch Werbung auf Facebook zweimal probiert.

Beim ersten Mal war es der berühmte Griff ins:

Bildquelle: Pixabay

Beim zweiten Mal ein Erfolg.

Montag, 29. Januar 2018

Sage mir, was du liest: "Die Fabrik am Fluss - Ödland 3" von Christoph Zachariae

Klappentext: In der Fabrik am Fluss trifft Mega ihren Freund Mark aus dem Keller wieder. Der INDU-Pilot hat sich durchgeschlagen und wurde von der Enklave aufgenommen. Was die Beiden nicht ahnen: In den Salzstollen unter dem alten Förderturm lagern unsichtbare Gefahren.

Während sich Mega in Sicherheit glaubt, bricht im Ödland der Winter an. Hagens Männer kämpfen sich durch die ersten Schneestürme. Sie wollen die Fabrik erobern und hier Quartier beziehen. Selbst für Söldner keine leichte Aufgabe, denn vor den Toren wartet das Wolfsrudel.

Mega und Hagen treffen erneut aufeinander und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Die junge Frau ist noch nicht am Ziel und die Prüfungen, die sie diesmal zu meistern hat, stellen alles in den Schatten, was sie bisher im Ödland durchmachen musste.

Spannend geht es weiter. Das ÖDLAND bleibt ein Ort voll tödlicher Gefahr und dunkler Romantik.

Ewiger Winter. Endlose Stille. Willkommen zurück. Willkommen im ÖDLAND.


Die Ödland - Reihe gehört weiterhin zu den besten Werken innerhalb der deutschen Endzeit-Geschichten.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Sage mir, was du liest: "Das Versteck im Moor - Ödland 2" von Christopf Zachariae

 Klappentext: »Schrottsammler Nathan rettet Mega vor der Gefangennahme durch die Soldatenkinder. Doch wer ist der Mann ohne Gesicht? Wird er Mega helfen, oder geht von ihm Gefahr aus? Fragen, auf die es im Ödland keine Antworten gibt. Mega beschließt, dem geheimnisvollen Unbekannten zu vertrauen und seine Hilfe anzunehmen, denn sie muss im Lager der Soldatenkinder nach Ersatzteilen für den zerstörten INDU suchen.

Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Die schwersten Prüfungen des Ödlands stehen ihr noch bevor.

Im Söldnertrupp wächst der Unmut. Selbst Hagens engste Gefolgsleute wissen nicht mehr, welches Ziel ihr Anführer verfolgt. Mitten im Winter ist der Haufen gezwungen, das Moor zu verlassen. Großmaul Rico nutzt die Gunst der Stunde, um eine Meuterei anzuzetteln. Wird Hagen die Rebellion verhindern und das Ruder in der Hand behalten?

Der alte Anführer ist nicht bei der Sache, denn Mega, die junge Frau mit der Tätowierung im Gesicht, geht ihm nicht mehr aus dem Kopf.

Endzeit: Wer Endzeit und Dystopien liebt und Bücher mochte, wie ›Die Straße‹, ›Die Welt wie wir sie kannten‹, ›Z wie Zacharias‹, ›Malevil‹, ›Die Tribute von Panem‹, ›Die ewige Straße‹ oder Filme wie ›Briefe eines Toten‹, ›The Quiet Earth‹, ›Mad Max‹ oder Comics wie ›Jeremiah‹, ›Müll‹, ›Rain Dogs‹ oder Computerspiele wie ›Fallout‹, ›Enslaved: Odyssey to the West‹, ›I Am Alive‹, oder ›The Last of Us‹, dem sei ÖDLAND wärmstens ans Herz gelegt.«


Was für eine Steigerung! Wirklich die kompromissloseste Endzeit-Story, die ich kenne!

Freitag, 5. Januar 2018

Sage mir, was du liest: "Der Keller - Ödland 1" von Christoph Zachariae

Klappentext: »Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND.

Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben.
Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat.

Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen.

Erzählt wird Megas Reise durch das ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde.

Endzeit:
Wer Endzeit und Dystopien liebt und Bücher mochte, wie ›Die Straße‹, ›Die Welt wie wir sie kannten‹, ›Z wie Zacharias‹, ›Malevil‹, ›Die Tribute von Panem‹, ›Die ewige Straße‹ oder Filme wie ›Briefe eines Toten‹, ›The Quiet Earth‹, ›Mad Max‹ oder Comics wie ›Jeremiah‹, ›Müll‹, ›Rain Dogs‹ oder Computerspiele wie ›HORIZON: Zero Dawn‹, ›Fallout‹, ›Enslaved: Odyssey to the West‹, ›I Am Alive‹, oder ›The Last of Us‹, dem sei ÖDLAND wärmstens ans Herz gelegt.«


Hatte ich schon mal irgendwo erwähnt, dass mich sog. ›Endzeit-Storys‹ total faszinieren? Dass ich ständig auf der Suche nach Geschichten bin, die nicht in den USA spielen? Am besten hier, in diesen Breitengraden.

Insofern, ist es keine Überraschung, dass ich einst, 2013 um genau zu sein, auf den ersten Teil der ›Ödland-Serie‹ stieß. Der Autor, Christoph Zachariae, war noch in guter Erinnerung ob seiner Beteiligung an ›Darkside Park‹. Einer Serie, die mich storytechnisch und von der Konzeption her sehr überzeugen konnte. (Abgesehen davon, dass sie in den USA spielt.)

Dennoch ließ ich ›Ödland‹ erst einmal liegen, da ich keine Mehrteiler mag, bei denen das Ende in weiter noch unklarer Ferne liegt. (Die ›Das Rad der Zeit‹ und ›Song of Ice and Fire‹ Trauma wiegen noch zu schwer.)

Mittlerweile ist Band 4 erschienen und der abschließende für nächstes Jahr angekündigt, außerdem hatte ich einfach mal wieder Lust auf ein postapokalyptisches Szenario ... also dann. Reisen Sie mit mir in Christoph Zachariaes ›Ödland‹.

Es lohnt sich trotz kleiner Schwächen!