Samstag, 10. März 2018

Sage mir, was du liest: "Wédora - Schatten und Tod" von Markus Heitz

Klappentext: »Das neue Dark Fantasy-Meisterwerk aus der Feder von Bestseller-Autor Markus Heitz führt die Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole Wédōra

Wédōra birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat.
Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédōras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen.
Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt.«

© Verlag

Der Heitz, der hat’s schon echt drauf. Ideen hat er ohne Ende. Schreiben kann er auch. Ich finde dennoch nicht alle Bücher von ihm gut, was allerdings nie an seinem Können liegt, sondern dass ich mit dem einen oder anderen Setting, Sujet oder Figuren nicht kann.

»Staub und Blut« hieß der erste Teil, der mich ja bereits restlos begeisterte, und nun ist mit »Schatten und Tod« der zweite gelesen. Kurz: Er steht Band 1 in nichts nach.

Bis auf den Handlungsstrang in der Heimat der beiden Protagonisten, schien mit »Staub und Blut« die Geschichte ja erst einmal gut zu Ende gebracht zu sein. Hier lag in meinen Augen die größte Hürde. Würde Heitz es schaffen, mich auch beim zweiten Mal zu packen?
Ja.

Denn gerade die wenigen Kapitel, die in der Herkunftsregion von Liothan und Tomeija spielen, entfalten einen Sog, dass ich es nicht anders als genial bezeichnen kann. Keiner der beiden, verspürte am Ende des ersten Teiles noch das Bedürfnis nach der Rückkehr und dennoch gelingt es Heitz tatsächlich in dem Strang, der ohne die Hauptfiguren läuft, ein derartige Spannung zu erzeugen ... ich hätte das Buch allein deswegen gelesen, um nur hier zu erfahren wie es weiter geht.

Aber Heitz ist nun mal Heitz und so hatte er mich auch ruckzuck mit dem »Wédora« Strang wieder an den E ... Haaren.
Das Feuerwerk an Ideen, Intrigen, Kämpfen, Verwicklungen, Entwicklungen, Kreaturen, Personen und Umgebung, dass Markus Heitz hier abschießt, ist absolut beeindruckend. Es gibt sogar so etwas wie Autos und Spielautomaten, riesige Schiffsmaschinen, die einen Kanal in die Wüste bauen und es funktioniert.

Auch der zweite Band hat alles, was ein gutes Fantasy-Buch haben sollte. Originelle, in sich stimmige Ideen, einen Haufen schillernder Figuren, Kämpfe, sogar eine finale Schlacht (die vielleicht hätte ein wenig epischer sein können), überraschende Wendungen und Konflikte, ja und sogar ein ganz klein wenig Romantik.


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Fünf Sterne.

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