Sonntag, 22. Juli 2018

Sage mir, was du liest: "ex vitro: c23 - Band 1" von Ralph Edenhofer

Klappentext:

Die Welt im 23. Jahrhundert. Rohstofffördernde Firmen haben im Sonnensystem zahlreiche Kolonien gegründet, in denen Millionen Menschen leben. Um den lebensfeindlichen Umgebungen im Weltall und auf der von Klimawandel und Umweltverschmutzung gezeichneten Erde zu trotzen, produzieren die Konzerne gentechnisch veränderte Arbeiter – verächtlich „Mutanten“ genannt. Als auf dem Mars Mutantenkinder gefunden werden, die dem Anschein nach auf natürlichem Wege gezeugt und geboren wurden, gerät das Dogma, dass die Mutanten sich nicht eigenständig vermehren können, ins Wanken. Die Folgen dieser Entdeckung bestimmen fortan nicht nur die Schicksale der Sicherheitsoffizierin Kareena Toran auf dem Mars und des Beta-Klasse-Arbeiters Skip auf der Erde, sondern erschüttern das gesamte Kräftegleichgewicht im Sonnensystem.



Irgendwo auf Facebook tauchte mal der Satz von jemandem auf, dass er keine deutschen Autoren lese, da die keine Science Fiction können. (Vielleicht denken viele so, da es eine Menge deutscher Autoren gibt, die Science Fiction unter angloamerikanischen Pseudonymen schreiben.)

Ich sehe das anders.

Sonntag, 8. Juli 2018

Sage mir, was du liest: »Hex« von Thomas Olde Heuvelt

Klappentext: Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...



Die Grundidee der Geschichte, die der Klappentext vermittelt, sprach mich sofort an.
Zwei Aspekte hielten mich allerdings lange Zeit davon ab, zum Buch zu greifen. Wie die treuen Leser meines Blogs wissen, mag ich einfach keine (ok, mit ganz wenigen Ausnahmen) Geschichten mehr, die in den USA spielen. Vor allem dann nicht, wenn sie von europäischen Autoren stammen.
Das Zweite war tatsächlich die Vielzahl an schlechten Kritiken.

Letzteres ist aber oft auch ein Grund für mich dann doch zum Werk zu greifen (ich fühle mich da irgendwie provoziert) und so habe ich »Hex« endlich gelesen und ...