Freitag, 28. September 2018

Sage mir, was du liest: »Eine Versammlung von Krähen« von Brian Keene

Klappentext:

Brinkley Springs ist eine ruhige, kleine Stadt. Einige sagen, die Stadt liege im Sterben ... Sie wissen nicht, wie recht sie haben!

Fünf geheimnisvolle Geschöpfe statten Brinkley Springs einen Besuch ab. Vor Jahrhunderten wurden sie aus den Schatten geboren, einzig, um zu zerstören ... zu töten ... zu fressen. Sie bringen Terror und Blutvergießen.

In dieser Nacht wird die Stadt nicht länger still sein. Schreie werden durch die Finsternis hallen. Aber wird sie noch irgendwer hören können?

Nichts lebt für immer ... außer das Böse.



Ich finde es wirklich schwer, guten (in meinen Augen guten!) Horror auf dem Buchmarkt zu finden.
Mein erklärtes Ziel bevorzugt deutschen (oder zumindest ost/europäischen) Autoren eine Chance zu geben, ist gerade bei diesem Genre kaum zu erreichen.
Wenn es denn schon europäische Autoren sind, dann spielen die meisten Storys von denen doch in den USA oder Kanada.

So bleibt mir im Bereich Horror also oft nichts weiter übrig, als dann doch gleich zu den angloamerikanischen Originalen zu greifen. In erster Linie ist mein Leseverhalten sicherlich eine totalen Übersättigung geschuldet, weshalb ich mich sehr freute, Brian Keene zu entdecken.

Der soll lt. Wikipedia in Deutschland noch nicht so bekannt sein.

Warum ich zu »Eine Versammlung von Krähen« gegriffen habe, weiß ich nicht.

Meine Meinung?

Dienstag, 25. September 2018

Autorendasein: "Nachtjäger – vom Schreibkurs zur Horror-Western-Serie."

Alles begann damit, dass ich auf Grund äußerer Lebensumstände knapp 6 Monate nicht zum Schreiben kam.
(Gut, ich hätte auch sagen können, stell dich nicht so an, du wolltest das professionell machen, andere gehen in so einer Situation auch weiter arbeiten ... blablabla ... hab ich nicht!)
Als sich unser Leben wieder soweit sortiert hatte, dass ich mit dem Schreiben weitermachen konnte, wollte, sollte ...

Stellte sich zunächst ein neurologisches/psychologisches Problem dazwischen:

Das menschliche Gehirn benötigt ca. 6 – 8 Wochen, um etablierte Verknüpfungen aufzulösen und neue zu schaffen.
Sprich: Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern, dauert bis zu 2 Monaten. Ich kann das bestätigen! Als ich mit dem Joggen angefangen habe, dauerte es 8 Wochen, bis ich den Punkt erreicht hatte, nicht jeden Morgen gegen tausend Ausreden anzukämpfen, um loszulaufen zu können.
Übrigens scheitern die meisten Neujahrsvorhaben und Diäten genau daran. Die Leute halten die 2 Monate nicht durch.

Mein Hirn war jetzt also seit 6 Monaten gewöhnt, im Tagesablauf keine Routine zum Schreiben zu haben.
Dennoch war ich wild entschlossen.


Ich schrieb auf Zetteln, in Notizbücher und in meinem geliebten Papyrus. Ideen, Plotskizzen, Figurenentwürfe gab es genug.
Viele davon hatten auch ihren Platz in »Vakkerville«. Eine Bonusstory, die vor der Trilogie spielt, eine indirekte Fortsetzung Jahre später ... alles toll, nur alles hatte einen gewaltigen Haken.

Freitag, 21. September 2018

Sage mir, was du liest: »Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Teil 1 & 2« von Robert McCammon

Klappentext:

»1699 in den Carolina-Kolonien Amerikas …

Die Einwohner von Fount Royal sind überzeugt, dass eine Hexe für die unerklärlichen Tragödien in ihrem Dorf verantwortlich ist. Sie verlangen, dass die schöne Witwe Rachel Howarth vor Gericht gestellt und wegen Hexerei hingerichtet wird.
Der Prozess wird vom reisenden Richter Isaac Woodward mithilfe seines scharfsinnigen jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett geführt.
Matthew glaubt an Rachels Unschuld und muss sich bald dem wahren Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht …

»… eine herausragende Geschichte, fesselnd und voller Spannung …« [Stephen King].«


Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Einerseits hat es mich total gereizt, aber irgendetwas schreckte mich auch immer wieder ab.

Da ich den ersten Band der Geschichte irgendwann als Rezensionsexemplar vom Luzifer-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen hab, konnte ich mich nicht mehr rausreden.

Und habe ich es bereut?

Ganz klar:

Donnerstag, 6. September 2018

Sage mir, was du liest: »Sandman Deluxe: Bd. 4: Über die See zum Himmel« von Neil Gaiman

Klappentext:

»ALBTRÄUME AUS DEM WUNDERLAND
Neil Gaimans SANDMAN zählt zu den bedeutendsten Comic-Werken aller Zeiten. Im Mittelpunkt der ebenso fantastischen wie literarischen Saga steht das Pantheon der Ewigen um den bleichen Traumkönig Dream und seine entzückende Schwester Death.

Während Lord Morpheus im alten England die Hilfe von Lady Constantine benötigt, um ein Familienmitglied vor der blutigen französischen Revolution zu retten, steigt der verzweifelte Orpheus für seine große Liebe in die Unterwelt hinab. Im alten Rom und dem Amerika vergangener Tage erträumen Kaiser die Zukunft, und der große Entdecker Marco Polo verliert sich in einer fremden Wüste. Das Parlament der Krähen kommt zusammen, ein Junge geht auf eine schicksalshafte Jagd, und die moderne New Yorkerin Barbie erlebt mit ungewöhnlichen Freunden ein gefährliches Abenteuer in einem Wunderland, das vom Bösen bedroht wird und dringend eine Prinzessin braucht…
Die edle Neuausgabe des bahnbrechenden Comic-Klassikers und Fantasy-Meilensteins SANDMAN, geschrieben von Superstar Neil Gaiman und gezeichnet von Stan Woch, Bryan Talbot, Jill Thompson, John Watkiss, Colleen Doran und anderen.«



Auf diesen Teil der »Deluxe« Ausgabe des legendären, ja beinahe sagenumwobenen »Sandman« Zyklus habe ich mich sehr gefreut. Immerhin war von vornherein klar, dass die Zeichner gewechselt haben und wer meine bisherigen Betrachtungen zu »Sandman« gelesen hat, weiß, dass ich mit den Zeichnungen so meine Probleme hatte.

Bisher haben mich immer die Storys von Neil Gaiman mehr fasziniert, beschäftigt und unterhalten, als der (in meinen Augen zu Old-School-mäßige) Zeichenstil).

Und wie war jetzt Band 4 »Über die See zum Himmel«, für mich?

Dienstag, 4. September 2018

Sage mir, was du liest: »in abyssum: c23 - Band 3« von Ralph Edenhofer

Klappentext:

»Auf dem Jupiter und seinen Monden versuchen die Mutanten und ihre Verbündeten, der Verfolgung zu entkommen. Doch der Frieden im jovianischen System währt nicht lange. Eine Serie von Anschlägen erschüttert das Protektorat. Alte und neue Feinde drohen, die mühsam aufgebaute neue Heimat zu vernichten.
Auch Kareenas Weg führt zum Jupiter. Um die Verantwortlichen für den Tod ihrer Eltern und ihres Geliebten zur Rechenschaft zu ziehen, muss sie ein weiteres Mal in die Geschicke der Mutantennation eingreifen.
Auf dem Jupitermond Kallisto kommt es zur alles entscheidenden Schlacht. Wer sich behaupten kann und wer in den Abgrund gezogen wird, steht auf Messers Schneide.«



Meine Meinung über den ersten Band und den zweiten Band der Trilogie kann man beim Klick auf den jeweiligen Link nachlesen.

Wie immer stellt sich für mich, und damit hoffentlich für Sie lieber Leser meines Blogs, die Frage:

Lohnt es sich, die gesamte Trilogie zu lesen?