Mittwoch, 14. November 2018

Sage mir, was du liest: »Necroscope 2« von Brian Lumley

Klappentext:

Zu glauben, der Kampf gegen die Vampirbrut sei entschieden, war ein Irrtum von Harry Keogh. Denn der Necroscope kannte Yulian Bodescu noch nicht, der schon vor seiner Geburt mit den Fähigkeiten der Vampire ausgestattet wurde, und der sich daran macht, eine Armee von Untoten zu erschaffen. Eine Armee, die so mächtig ist, dass selbst Harry Keogh – der Mann, der mit den Toten spricht – vom Schrecken gepackt wird …


Diese Rezension setzt voraus, dass der geneigte Leser Band 1 »Auferstehung« bis zum Schluss gelesen hat und jetzt überlegt, ob man weiter lesen soll.

Was macht man als Autor, wenn man im ersten Band, einer (mittlerweile auf mehr als 13 Bände angewachsenen) Reihe seinen Protagonisten, und den Antagonisten gleich mit, sterben lässt?


Die Frage stellte ich mir am Ende des ersten Bandes der »Necroscope« Reihe, was mich sofort zum zweiten Band greifen ließ.
Der nicht vorhandene Cliffhanger am Ende, hätte durchaus eine Pause gerechtfertigt. Denn »Auferstehung« war in sich sehr gut abgeschlossen und genau da wird das Ganze tatsächlich bei »Vampirbrut« zur Stolperfalle.

Donnerstag, 1. November 2018

Sage mir, was du liest: »Necroscope 1« von Brian Lumley

Klappentext:

Necroscope® Buch 1: AUFERSTEHUNG (enthält die Ausgaben DAS ERWACHEN und VAMPIRBLUT) Der englische Bestsellerautor Brian Lumley schuf mit den bizarren Abenteuern um Harry Keogh, den Totenhorcher Necroscope, eine der erfolgreichsten Horror-Serien der Welt. So wie Brian Lumley den Vampir darstellt, hat es noch kein Autor gewagt. Der spannendste Kampf zwischen den Lebenden und den Toten, den es je gab. F. PAUL WILSON: Lumleys ausgefeilter Mix aus epischer Fantasy und Vampir-Mythologie ist ein Fest für jeden Horror-Fan.


Auf dem Schirm hatte ich »Necroscope« schon seit langem. Ich glaube sogar, seit dem Erscheinen der damals ersten Bände im Festa-Verlag.

Man kann jetzt an dieser Stelle gerne noch mal darüber diskutieren, ob das teilen der Originalbände in mehrere deutsche Ausgaben, von einem »kleinen« Verlag wie Festa wirklich »maximale Gewinnorientierung« war. Oder schlicht dem Umstand geschuldet, dass Lizenzen verdammt teuer sind und Festa nicht in einer zu erwartenden Umsatzhöhe kalkulieren kann, wie z.B. Heyne/Random House. Mittlerweile gibt es die hochwertigen bibliophilen Hardcoverausgaben bei Festa. Ungeteilt und für den, der es mag, derartiges in sein Regal zu stellen. Für den, der einfach »nur« lesen will, gibt es die angemessen preisgünstige Ebook-Ausgabe und für mich keine Ausrede mehr, damit nun nach fast zwanzig Jahren, nicht doch mal anzufangen.

Und?