Dienstag, 27. November 2018

Sage mir, was du liest: "Die Wälder am Fluss" von Joe R. Lansdale


Klappentext:

Anfang der Dreißigerjahre gibt es im Sabine River in Texas noch Alligatoren. Ein Junge wie Harry kann in den dichten Auwäldern Eichhörnchen schießen. Doch am Ufer macht der Elfjährige eine schreckliche Entdeckung – die mit Stacheldraht an einen Baum gefesselte Leiche einer Schwarzen. Zusammen mit seiner kleinen Schwester verdächtigt er den Ziegenmann, eine Sagengestalt, die in den Wäldern am Fluss hausen soll.
Harrys Vater ist der Friseur und Constable des Dorfes, ihn überfordert der Fall. Als ein Unschuldiger gelyncht wird, macht Harry sich selbst auf die Suche nach einem grausamen Mörder. Dem kindlichen Blick des Helden, der an Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, enthüllt sich die Düsternis eines Faulknerschen Südens voll Gewalt, Rassismus und Aberglaube.


Ich hatte Lansdale zwar schon seit einiger Zeit auf dem Schirm aber außer »Straße der Toten« hatte ich bisher nicht gelesen. (Ich fand es übrigens nicht so doll.)

Ansonsten schreckte mich bei allen Büchern, in die ich reinlas, dann irgendwie immer die Ich-Erzähler-Perspektive eines noch minderjährigen Protagonisten ab.

Sonntag, 25. November 2018

Sage mir, was du liest: "Batman Metal" von Scott Snyder, Greg Capullo und anderen ...

Rezension zur kompletten Serie, inkl. aller »Tie Ins« etc.


Klappentext:

Das DC-Event des Jahres beginnt! Trotz Hawkmans düsterer Prophezeiung über den finsteren, großen Drachen Barbatos, der in die Welt der DC-Helden einzudringen droht, macht Batman in seinem unstillbaren Forscherdrang vor nichts Halt. Doch als die Justice League nach einem gigantischen Kampf gegen den Despoten Mongul auf die Erde zurückkehrt, empfängt der Dunkle Ritter einen Notruf aus Gotham City, und bald findet er heraus: Das Portal ins Dunkle Multiversum wurde geöffnet!
Vom Comic-Dream-Team Scott Snyder & Greg Capullo!


Den Reiz, den die Figur »Batman« auf mich seit Jahren ausübt, hat die »Zeitschrift für graphische Literatur – Reddition« in ihrer 67sten Ausgabe sehr gut beschrieben:

»Anders als bei den meisten Superheldenserien scheinen Leser von Batman nicht überaus an einer tiefgreifenden Kontinuität zwischen den einzelnen veröffentlichten Erzählungen interessiert zu sein. Sie waren vielmehr begierig, individuelle Variationen unterschiedlicher Kreativteams zu erleben, welche jeweils die Essenz von Batman in eigenständiger Weise interpretierten. Batman wurde allmählich nicht mehr als Zentralcharakter neuer fortlaufender Erzählungen verstanden, sondern als Mythos, dem man unterschiedliche Facetten abgewinnen konnte und durfte.«

Montag, 19. November 2018

Sage mir, was du liest: "Freak City 1 - Hexenkessel" von Martin Krist


Klappentext:

»Und ich sagte noch: Das wird blutig. Verdammt, er wollte nicht hören.«

Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht.

Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie der Sängerin hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier.

Welcome to FREAK CITY. Noch härter. Noch abgründiger. Die neue Serie von Martin Krist. Jede Episode in sich abgeschlossen.

»Martin Krist steigt hinab in die dunkelsten Hinterhöfe New Yorks - FREAK CITY ist dirty, rough und vor allem: wahnsinnig spannend!«
Judith Arendt

»Pearl ist ein Detektiv, wie es seit Magnum keinen mehr gab: Hart, intelligent und ein Magnet für Ärger.«
Denise Börner


Manchmal gelingt es einem Buch, mich trotz meines meterhohen SuB neugierig zu machen und dann muss es einfach »dazwischen« geschoben werden. Hier passte es (nicht nur) auch auf Grund der geringen Seiten- bzw. Wortanzahl.

Mittwoch, 14. November 2018

Sage mir, was du liest: »Necroscope 2« von Brian Lumley


Klappentext:

Zu glauben, der Kampf gegen die Vampirbrut sei entschieden, war ein Irrtum von Harry Keogh. Denn der Necroscope kannte Yulian Bodescu noch nicht, der schon vor seiner Geburt mit den Fähigkeiten der Vampire ausgestattet wurde, und der sich daran macht, eine Armee von Untoten zu erschaffen. Eine Armee, die so mächtig ist, dass selbst Harry Keogh – der Mann, der mit den Toten spricht – vom Schrecken gepackt wird …


Diese Rezension setzt voraus, dass der geneigte Leser Band 1 »Auferstehung« bis zum Schluss gelesen hat und jetzt überlegt, ob man weiter lesen soll.

Was macht man als Autor, wenn man im ersten Band, einer (mittlerweile auf mehr als 13 Bände angewachsenen) Reihe seinen Protagonisten, und den Antagonisten gleich mit, sterben lässt?


Die Frage stellte ich mir am Ende des ersten Bandes der »Necroscope« Reihe, was mich sofort zum zweiten Band greifen ließ.
Der nicht vorhandene Cliffhanger am Ende, hätte durchaus eine Pause gerechtfertigt. Denn »Auferstehung« war in sich sehr gut abgeschlossen und genau da wird das Ganze tatsächlich bei »Vampirbrut« zur Stolperfalle.

Donnerstag, 1. November 2018

Sage mir, was du liest: »Necroscope 1« von Brian Lumley


Klappentext:

Necroscope® Buch 1: AUFERSTEHUNG (enthält die Ausgaben DAS ERWACHEN und VAMPIRBLUT) Der englische Bestsellerautor Brian Lumley schuf mit den bizarren Abenteuern um Harry Keogh, den Totenhorcher Necroscope, eine der erfolgreichsten Horror-Serien der Welt. So wie Brian Lumley den Vampir darstellt, hat es noch kein Autor gewagt. Der spannendste Kampf zwischen den Lebenden und den Toten, den es je gab. F. PAUL WILSON: Lumleys ausgefeilter Mix aus epischer Fantasy und Vampir-Mythologie ist ein Fest für jeden Horror-Fan.


Auf dem Schirm hatte ich »Necroscope« schon seit langem. Ich glaube sogar, seit dem Erscheinen der damals ersten Bände im Festa-Verlag.

Man kann jetzt an dieser Stelle gerne noch mal darüber diskutieren, ob das teilen der Originalbände in mehrere deutsche Ausgaben, von einem »kleinen« Verlag wie Festa wirklich »maximale Gewinnorientierung« war. Oder schlicht dem Umstand geschuldet, dass Lizenzen verdammt teuer sind und Festa nicht in einer zu erwartenden Umsatzhöhe kalkulieren kann, wie z.B. Heyne/Random House. Mittlerweile gibt es die hochwertigen bibliophilen Hardcoverausgaben bei Festa. Ungeteilt und für den, der es mag, derartiges in sein Regal zu stellen. Für den, der einfach »nur« lesen will, gibt es die angemessen preisgünstige Ebook-Ausgabe und für mich keine Ausrede mehr, damit nun nach fast zwanzig Jahren, nicht doch mal anzufangen.

Und?